Die nächsten Termine des Aktionskreises gegen Unternehmerwillkür AKUWILL

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Die nächsten Termine von AKUWILL

Montag, 4. Juni 2018 um 19:00 Uhr
Im Linken Zentrum, Elsässer Str. 19, 46045 Oberhausen-Mitte.

Montag, 30. Juli 2018 um 19:00 Uhr
Im Linken Zentrum, Elsässer Str. 19, 46045 Oberhausen-Mitte.

Samstag, 13. Oktober, 5. Konferenz “Betriebsräte im Visier”
Gewerkschaftshaus in 68161 Mannheim, Hans-Böckler-Straße 1, ab 13:00 Uhr.

Weitere Infos über das Kontaktformular

Solidaritätserklärung mit den streikenden KollegInnen des UKE und UKD

Oberhausen, 1. August 2018

An die streikenden Kolleginnen und Kollegen der Uni-Kliniken Düsseldorf und Essen

Jetzt erst recht – Solidarität mit den Streikenden Soli-Schreiben_UKE und UKD_Akuwill_01.08.2018
für mehr Personal und Entlastung!

Die Öffentlichkeit muss mehr von Euch erfah­ren. Die betrof­fe­nen Menschen sind auf ein Gesundheitssystem mit guter all­ge­mei­ner Versorgung im Krankheits- und Pflegefall, also auf qua­li­fi­ziert aus­ge­bil­de­tes Pflegepersonal ange­wie­sen. Aber genau so sind sie ange­wie­sen auf die ande­ren für ein funk­tio­nie­ren­des Gesundheitswesen benö­tig­ten Berufe und Fachkräfte.

Euren Kampf gegen eine schlei­chen­de Verschlechterung die­ses Gesundheitswesens, also den Kampf um eine heu­te mach­ba­re und kon­kre­te Verbesserung durch mehr und gut aus­ge­bil­de­te Kräfte in unse­ren Krankenhäusern, sehen wir als ein Signal für ein huma­nes und zukunfts­fä­hi­ges Gesundheitssystem in die­sem Land.

Dieses Ziel bricht mit dem pro­fit­ori­en­tier­ten Denken der Pharmaindustrie, in den Chefetagen der Krankenhauskonzerne, der Nutznießer in der Ärzteschaft und einer inhu­ma­nen Politik. Darum zei­gen die­se, was sie von Euren Forderungen und Erwartungen an eine men­schen­freund­li­che Gesundheitspolitik für Patientinnen und Patienten und für die Beschäftigten hal­ten:

Absurde Pflegekräfte-/Patientenverhältnisse von 1 zu 18 und mehr, will­kür­lich anmu­ten­de Arbeitszeitanforderungen, Auszubildende als Lückenfüller für nicht vor­han­de­nes Personal, ein Ausbildungssystem, das sei­nem Namen Hohn spricht, und man­geln­de Bezahlung.

Für uns ist die aktu­el­le Auseinandersetzung ein Signal, das ein­zig Konsequente dage­gen zu stel­len: Die Entschlossenheit, dies zu ändern und den sys­te­ma­ti­schen Abbau von huma­nem Arbeitsleben zu stop­pen.

Das Ziel, für Eure Arbeitsstätten in Düsseldorf und Essen einen Tarifvertrag für Personalbemessung und Entlastung zu errei­chen, muss sich als Beispiel auch für ande­re Berufe und Branchen ver­brei­ten. Wir wol­len mit unse­rer Solidarität und Unterstützung die­ses Signal ver­stär­ken hel­fen.

Für eine wirk­li­che, nicht pro­fit­ori­en­tier­te öffent­li­che Daseinsvorsorge im Interesse Aller!

Unsere akti­ve Unterstützung ist Euch sicher.

Solidarische Grüße

AKUWILL

Freitag, 13. Juli 2018 – Schwarzer Freitag für real in Essen

Nur gemeinsam sind wir stark!

Freitag, 13. Juli 2018 – Schwarzer Freitag für real,-

Im Zentrum des bundesweiten Aktionstags gegen Arbeitsunrecht und Union Busting standen diesmal die Machenschaften der Geschäftsführung der Kaufhauskette Real. AKUWILL beteiligte sich mit einer Kundgebung in Essen. Für denselben Tag rief Verdi die Beschäftigten von Real zum Warnstreik auf.

Freitag, der 13. Juli 2018: Real-Markt in Essen-Altendorf. Foto: P. Köster.

Freitag, der 13. Juli 2018: Real-Markt in Essen-Altendorf. Foto: P. Köster.

Wir, Mitglieder von Akuwill und Die.Linke, KollegInnen von Verdi und SympathisantInnen, haben uns an dem Aktionstag vor dem Real Markt im Kronenbergcenter in Essen-Altendorf auf­ge­stellt. Wir haben unse­re Solidarität mit den Beschäftigten von Real gezeigt und die Kundschaft dar­über auf­ge­klärt, wie die der­zei­ti­ge Situation bei der Kaufhauskette wirk­lich aus­sieht:

Anfang Mai sind die Beschäftigten in eine Gesellschaft aus­ge­glie­dert wor­den, die einen „Tarifvertrag“ mit der gel­ben Gewerkschaft HDV hat. Ob man das als Tarifvertrag oder aber als Vereinbarung mit den „Arbeitgebern“ bezeich­nen will, sei dahin gestellt. Und ob die­se Gewerkschaft wirk­lich tarif­fä­hig ist, wird zur Zeit gericht­lich geklärt.

Aber auf jeden Fall sind die Vereinbarungen sehr viel schlech­ter als der Tarifvertrag mit Verdi. Danach wer­den die Beschäftigten 26 % weni­ger ver­die­nen, und das bei einer 40 Stundenwoche. Es gibt kei­ne Nacht- und Spätzuschläge mehr. Weihnachts- und Urlaubsgeld wer­den nur noch mini­mal gezahlt.

Derzeit lau­fen alle befris­te­ten Verträge aus. Den betrof­fe­nen KollegInnen wird ange­bo­ten, wie­der ein­ge­stellt zu wer­den – zwar unbe­fris­tet, aber zu den genann­ten schlech­te­ren Bedingungen. Diejenigen, die jetzt schon in einer Festanstellung und Verdi-Mitglied sind, behal­ten erst ein­mal für ein Jahr die alten Konditionen – es sei denn, sie wer­den z.B. beför­dert. Dann erhal­ten sie einen neu­en Vertrag, natür­lich zu den neu­en Bedingungen, und damit trotz Beförderung deut­lich weni­ger Geld.

Freitag, der 13. Juli 2018: Real-Markt in Essen-Altendorf, Einfahrt zum Parkplatz. Foto: P. Köster.

Freitag, der 13. Juli 2018: Real-Markt in Essen-Altendorf, Einfahrt zum Parkplatz. Foto: P. Köster.

Egal wie man es dreht, Real för­dert die Altersarmut und die Verzweiflung!

Darum haben wir am 13. Juli die Kundschaft mit Plakaten und Flyern über die Vorgänge bei der Kaufhauskette infor­miert. Zuerst haben wir uns vor dem Haupteingang posi­tio­niert. Doch bereits eine knap­pe hal­be Stunde spä­ter wur­den wir des Platzes ver­wie­sen.

Aber eigent­lich konn­te uns nichts bes­se­res pas­sie­ren, denn der Platz, den wir dann wähl­ten, war sehr viel bes­ser geeig­net, um Aufmerksamkeit zu erre­gen. Wir stell­ten uns auf dem öffent­li­chen Bürgersteig direkt an der Einfahrt zum Parkplatz auf. Das Interesse an unse­ren Plakaten war so groß, dass es immer wie­der zu Staus kam.

Wir ver­teil­ten Informations-Flyer auch an die AutofahrerInnen und unter­hiel­ten uns mit PassantInnen, KundInnen und KollegInnen von real.

Wir hof­fen, dass wir vie­le Menschen zum Nachdenken gebracht haben. Die Machenschaften von Real und dem Mutterkonzern Metro müs­sen unter­bun­den wer­den!

Mit dem glei­chen Ziel hat­te die Gewerkschaft ver­di die Beschäftigten von Real für die­sen Freitag, den 13. zum Warnstreik auf­ge­ru­fen. In Düsseldorf, dem Unternehmenssitz von Real/Metro, fand die zen­tra­le Streikkundgebung statt.

Im Real-Markt in Essen-Altendorf hat­te die Käsetheke streik­be­dingt geschlos­sen. Freitag, der 13. Juli 2018: Real-Markt in Essen-Altendorf, Foto: P. Köster.

 

Freitag der 13 bei Real in Essen

Freitag, 13. Juli 2018 – Schwarzer Freitag für Real!
Am Freitag, 13.07.18
um 10:00 Uhr

vor dem Real-Markt Haedenkampstraße 21, 45143 Essen-Altendorf

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lie­be Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
eure Unterstützung wird gebraucht!
Am Freitag, den 13. Juli wer­den wir um 10.00 Uhr vor dem Real Markt auf der Haedenkampstraße in Essen-Altendorf auf die men­schen­feind­li­chen Machenschaften der Geschäftsführung von Real/Metro auf­merk­sam machen. Der Schwarze Freitag ist ein Aktionstag gegen Arbeitsunrecht und Union Busting (Gewerkschaftsbekämpfung). Real wur­de von der Aktion ./. Arbeitsunrecht für die­sen Schwarzen Freitag als ein Beispiel für beson­ders üble „Arbeitgeber“ nomi­niert.

Die Filiale ist gut mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln zu errei­chen. (Zum Beispiel vom S-Bahnhof Essen-West mit ca. 10 Minuten Fußweg.)
Wir wol­len den Kolleginnen und Kollegen von Real zei­gen, dass sie nicht allein sind, aber auch die Öffentlichkeit über die Methoden der Geschäftsleitung von Real auf­klä­ren.
Wir wer­den Plakate von der Aktion ./. Arbeitsunrecht erhal­ten, aber auch sel­ber eini­ge fer­ti­gen. Z.B.: Jeden Tag hier hin – dann das Bild einer Lohntüte – und doch nichts mehr drin! ODER: Wichtiger denn je – jetzt die AVE! Denn all­ge­mein­ver­bind­li­che Tarifverträge wür­den so man­che Willkürmaßnahme zu Lasten der Beschäftigten ver­hin­dern! ODER: Überleben mit Lohndumping und Altersarmut? Die REALität zeigt Ihnen hier, wie es geht!
Setzt eure eige­nen Ideen ruhig um und bringt Plakate mit, euren Ideen sind kei­ne Grenzen gesetzt (nur bit­te kei­ne Beleidigungen, damit wäre nie­man­dem gedient).

Worum geht es eigent­lich?
Ver.di hat dazu einen klei­nen Film erstellt, sie­he die Links unten. Kurz:
Real, wie wir es kann­ten, gibt es nicht mehr. Die Gebäude und das Inventar sind noch Real, aber die Beschäftigten wur­den in eine Gesellschaft aus­ge­glie­dert, wel­che vor kur­zem sin­ni­ger­wei­se in Real GmbH umbe­nannt wur­de – vor­her war es die Metro Services. Diese Gesellschaft hat einen Tarifvertrag mit der gel­ben Pseudo-Gewerkschaft DHV abge­schlos­sen, der sehr vie­le Verschlechterungen beinhal­tet: Es gibt kei­ne Nachtzuschläge mehr, viel weni­ger Urlaubs- und Weihnachtsgeld und je nach Eingruppierung bis zu 600 Euro weni­ger Gehalt.

Jetzt gibt es zwar eine Gesamtzusage von der Geschäftsleitung, dass sich nichts ändern wird für die Beschäftigten, aber ers­tens haben sie noch kein Versprechen wirk­lich gehal­ten und zwei­tens gilt dies nicht für Neueinstellungen. Alle zur Zeit befris­te­ten Verträge sol­len aus­lau­fen, den Kolleginnen und Kollegen wird dann die Wiedereinstellung zu den neu­en Bedingungen ange­bo­ten. Das heißt, es wird eine Zweiklassen-Gesellschaft im Betrieb geschaf­fen, und die Beschäftigten zwei­ter Klasse steu­ern ohne Umwege in die Altersarmut!

Dies alles muss an die Öffentlichkeit gebracht wer­den!
Bitte kommt vor­bei und unter­stützt uns und die Kolleginnen und Kollegen von Real!

Hier ist der Film von ver.di den ihr ger­ne auf Euren Facebookseiten tei­len oder ihn per Mail wei­ter ver­brei­ten könnt, damit mög­lichst vie­le Menschen erfah­ren, was bei Real pas­siert:
Facebook: https://www.facebook.com/verdi/videos/10155834196688583/
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=V7dzUKvNePU (höhe­re Auflösung/Qualität)
Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür (AKUWILL)
Email: Kontaktformular
Netz: www.akuwill.de

Freitag der 13 für H+M

Freitag, der 13. für H&M in Essen

Der am 13.10.17 in Essen bei H&M verteilte Flyer.

Der am 13.10.17 in Essen bei H&M ver­teil­te Flyer.

Für Freitag, den 13. Oktober 2017 hat­te die akti­on ./. arbeits­un­recht wie­der zum „Schwarzen Freitag“ auf­ge­ru­fen, einem bun­des­wei­ten Aktionstag  gegen mie­se Jobs und Union Busting. Diesmal kon­zen­trier­ten sich die Proteste auf Hennes & Mauritz (H&M). In etwa zwan­zig Städten fan­den Aktionen statt, zum Teil in Kooperation mit der Gewerkschaft ver.di.

AKUWILL hat­te in die­sem Rahmen zu einer Kundgebung vor der H&M-Filiale in der Essener Innenstadt auf­ge­ru­fen. Wir waren dort mit einem klei­nen Infotisch, Plakaten und unse­rem Transparent prä­sent. Wir ver­teil­ten Flugblätter und spra­chen mit KundInnen von H&M und PassantInnen über die Arbeitsbedingungen und Union Busting bei H&M. Den Schwerpunkt leg­ten wir dabei auf das Vorgehen der Geschäftsleitung gegen akti­ve Betriebsräte und mach­ten dar­auf auf­merk­sam, dass sol­che Methoden nicht nur bei H&M ange­wandt wer­den, son­dern sich immer wei­ter aus­brei­ten.

Ein Vertreter der Presse (WAZ) war anwe­send, hat Fotos gemacht und wird hof­fent­lich noch berich­ten. Ein Security-Mann bei H&M hat vom Eingang aus beob­ach­tet, was wir trei­ben.

Außer Mitgliedern von AKUWILL haben sich wei­te­re OberhausenerInnen, unter ande­rem von den ver.di-Senioren, Mitglieder der Partei Die Linke aus Gelsenkirchen und ein Unterstützer aus Düsseldorf betei­ligt. Ein klei­ner Kreis – aber die etwa 500 Flugblätter waren bereits nach einer Stunde ver­teilt. Auch wenn die meis­ten PassantInnen im Einkaufsmodus waren, sind wir mit vie­len inter­es­sier­ten Menschen ins Gespräch gekom­men. Und nicht weni­ge haben unser Flugblatt noch auf der Straße gele­sen.

Impressionen vom 13.10.2017 in Essen vor H&M

Schwarzer-Freitag für H&M

Schwarzer-Freitag für H&M

Es naht der nächste ” Schwarze-Freitag “, der bundesweite Aktionstag gegen Feinde gewerkschaftlicher Organisierung und Freunde der Lohndrückerei.

Auch AKUWILL ruft auf zur Kundgebung gegen Betriebsrats-Mobbing und miese Arbeitsbedingungen bei H&M:

Freitag, 13.10.2017
ab 16:00
vor H&M
Limbecker Str. 34
in Essen-Stadtmitte

Seit der Jahrtausendwende grei­fen immer mehr Unternehmen, egal ob klein oder groß, zu Union-Busting - zu Methoden der Gewerkschaftsbekämpfung.

H&M ist eines von ihnen.
Die Geschäftsleitung geht gezielt gegen enga­gier­te GewerkschafterInnen und Betriebsräte vor:
Von Interessenvertretungen der Beschäftigten unge­stört, las­sen sich schlech­te­re Arbeitsbedingungen leich­ter durch­set­zen.

So wer­den Betriebsratsmitglieder mit Kündigungen drang­sa­liert, die unter faden­schei­ni­gen Vorwürfen erfol­gen.

Bereits 2015 hat das Bundesarbeitsgericht zuguns­ten von Damiano Q., Betriebsratsvorsitzender bei H&M in Trier, ent­schie­den, der gleich von meh­re­ren Kündigungsversuchen betrof­fen war.

Ende September 2017 wur­de die Kündigung von Lukasz C., BR-Mitglied bei H&M in Leverkusen, vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf abge­wie­sen.

In Bonn und in Tübingen lau­fen aktu­ell Kündigungsverfahren. Hier sind jeweils Gesamtbetriebsratsmitglieder betrof­fen.

Mit halt­lo­sen Vorwürfen und dar­aus abge­lei­te­ten juris­ti­schen Maßnahmen sol­len akti­ve BR-Mitglieder zer­mürbt wer­den.

Zeigen wir am Freitag der Geschäftsleitung von H&M laut und deut­lich, was wir von ihren Methoden hal­ten!
Und nicht zuletzt: Machen wir öffent­lich, wie aus Profitgründen gezielt enga­gier­te KollegInnen fer­tig gemacht wer­den!

Hier fin­det Ihr wei­te­re Infos:

Von der Initiative Work Watch: http://www.work-watch.de/?s=H%26M
Von ver.di: http://shortlinks.de/wc06
Weiteres zu H&M und zum “Schwarzen Freitag” von der Aktion ./. Arbeitsunrecht: https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter

4. bundesweite Konferenz Betriebsräte im Visier

4. bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier”

Am Samstag, dem 14.10.2017, findet im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier” statt. 

4. Konferenz Betriebsräte im Visier

 

Organisiert wird die Tagung vom Mannheimer Komitee “Solidarität gegen Betriebsrats-Mobbing”.

Auf der Konferenz wer­den sowohl aktu­el­le Beispiele der Gewerkschafts- und Betriebsratsbekämpfung dar­ge­stellt als auch Wege der Gegenwehr ana­ly­siert.

Susanne Kim (IG Metall Vorstandsverwaltung), Rechtsanwalt Dietrich Growe (Kanzlei Dr. Growe und Kollegen) und ande­re refe­rie­ren zu den genann­ten Themen.

Nicht zuletzt aber will die Tagung Kolleginnen und Kollegen, die von BR-Mobbing betrof­fen sind, ein Forum zum soli­da­ri­schen Erfahrungsaustausch und zur noch wirk­sa­me­ren Unterstützung bie­ten.

Die Konferenz wird unter­stützt von IG Metall Mannheim sowie von AKUWILL Oberhausen, IG BCE Weinheim, Betriebsräte General Electric Mannheim, Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar und work-watch Köln.

Einen musi­ka­li­schen Beitrag zum Gelingen der Tagung leis­tet die Mannheimer Künstlerin Gizem Gözüacik.

Im Faltblatt zur Konferenz fin­det Ihr wei­te­re Informationen.

Die Teilnahme an der Konferenz ist aus orga­ni­sa­to­ri­schen Gründen nur nach vor­he­ri­ger Anmeldung mög­lich (sie­he Faltblatt).

Videodokumentation der Veranstaltung gegen BR-Mobbing am 20.04.2017 in Oberhausen

Videodokumentation der Veranstaltung:

Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten
Wie können wir uns dagegen wehren?

am 20.4.2017 in Oberhausen

 

 

Wenn jemand diesen Film in HD Qualität auf DVD oder einem Stick haben möchte so ist das möglich, gegen Erstattung der Versand und Materialkosten.

Wendet Euch dafür bitte an Akuwill über das Kontaktformular.

Veranstaltung Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten

Mobbing von Betriebsräten und   

BR-Mobbing Veranstaltung 20.4.2017 in Oberhausen

Das Veranstaltungsflugblatt zum Download

engagierten Beschäftigten

Wie können wir uns dagegen wehren?

Hintergründe, Erfahrungsberichte
und anschließende Diskussion
mit Gerhard Klas, Cordula Becker und Helmut Schmitt

Am 20. April 2017 um 18:00 Uhr
Fabrik K14, Lothringer Straße 64, 46045 Oberhausen

Nicht nur in Oberhausen macht der Möbelkonzern XXXL seit eini­ger Zeit nega­ti­ve Schlagzeilen. Mit sei­nen Methoden, „zu teu­re“ oder „reni­ten­te“ Beschäftigte und Betriebsräte los zu wer­den, nutzt XXXL rück­sichts­los und unter Umgehung gesetz­li­cher und tarif­li­cher Vorschriften sei­ne Machtposition aus.

Ein Einzelfall ist das nicht. Vielmehr grei­fen immer mehr Unternehmen jeg­li­cher Art und Größe auf sol­che Methoden zurück. Seit etwa fünf­zehn Jahren brei­tet sich die sys­te­ma­ti­sche Bekämpfung von Betriebsräten und enga­gier­ten Gewerkschafter/innen auch in Deutschland zuneh­mend aus. Unterstützung garan­tiert ihnen ein Netzwerk aus Denkfabriken, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen und Detekteien.

Wie kön­nen wir uns gegen frag­wür­di­ge Abmahnungen, halt­lo­se Kündigungen, Bossing und Mobbing zur Wehr set­zen?

Gerhard Klas von Work-Watch (Köln) stellt die von Günter Wallraff mit­ge­grün­de­te Organisation vor, umreißt die Problematik „Union Busting“ und ver­mit­telt Erfahrungen aus kon­kre­ten Fällen. Cordula Becker, Ex-Betriebsrätin von Ikea und Helmut Schmitt, Betriebsrat von Nora Systems, bei­de Mitglied im Mannheimer Komitee „Solidarität gegen Betriebsratsmobbing“, berich­ten aus eige­ner Erfahrung und stel­len ihre Solidaritätsarbeit vor.

Wir freu­en uns auf die­sen Abend und laden Sie / Dich herz­lich zur Teilnahme ein!

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg Club Oberhausen in Kooperation mit (Stand 28.03.2017):

Akuwill, IG BAU MEO, Arbeit und Leben Oberhausen und NGG Region Ruhrgebiet