Die nächsten Termine des Aktionskreises gegen Unternehmerwillkür AKUWILL

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Die nächsten Termine von AKUWILL

 

Donnerstag, 20.04.2017, 18:00 Uhr
Wir besuchen gemeinsam die Veranstaltung „Mobbing von Betriebsräten …“ um 18:00 im K14, siehe oben.

Donnerstag, 18.05.2017, 19:00 Uhr
in Oberhausen-Mitte, im Linken Zentrum, Elsässer Straße 19 in 46045 Oberhausen (da das Gewerkschaftshaus zur Zeit umgebaut wird).

Mittwoch, 26.07.2017, 19:00 Uhr
in Oberhausen-Mitte, im Linken Zentrum, Elsässer Straße 19 in 46045 Oberhausen (da das Gewerkschaftshaus zur Zeit umgebaut wird).

 

Weitere Infos über das Kontaktformular

4 bundesweite Konferenz Betriebsräte im Visier

4. bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier”

Am Samstag, dem 14.10.2017, findet im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier” statt.  4. Konferenz "BR im Visier"

 

Organisiert wird die Tagung vom Mannheimer Komitee „Solidarität gegen Betriebsrats-Mobbing“.

Auf der Konferenz werden sowohl aktuelle Beispiele der Gewerkschafts- und Betriebsratsbekämpfung dargestellt als auch Wege der Gegenwehr analysiert.

Susanne Kim (IG Metall Vorstandsverwaltung), Rechtsanwalt Dietrich Growe (Kanzlei Dr. Growe und Kollegen) und andere referieren zu den genannten Themen.

Nicht zuletzt aber will die Tagung Kolleginnen und Kollegen, die von BR-Mobbing betroffen sind, ein Forum zum solidarischen Erfahrungsaustausch und zur noch wirksameren Unterstützung bieten.

Die Konferenz wird unterstützt von IG Metall Mannheim sowie von AKUWILL Oberhausen, IG BCE Weinheim, BR General Electric Mannheim, Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar und work-watch Köln.

Einen musikalischen Beitrag zum Gelingen der Tagung leistet die Mannheimer Künstlerin Gizem Gözüacik.

Im Faltblatt zur Konferenz findet Ihr weitere Informationen.

Die Teilnahme an der Konferenz ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich (siehe Faltblatt).

Videodokumentation der Veranstaltung gegen BR-Mobbing am 20.04.2017 in Oberhausen

Videodokumentation der Veranstaltung:

Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten
Wie können wir uns dagegen wehren?

am 20.4.2017 in Oberhausen

 

 

Wenn jemand diesen Film in HD Qualität auf DVD oder einem Stick haben möchte so ist das möglich, gegen Erstattung der Versand und Materialkosten.

Wendet Euch dafür bitte an Akuwill über das Kontaktformular.

Veranstaltung Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten

Mobbing von Betriebsräten und   

BR-Mobbing Veranstaltung 20.4.2017 in Oberhausen

Das Veranstaltungsflugblatt zum Download

engagierten Beschäftigten

Wie können wir uns dagegen wehren?

Hintergründe, Erfahrungsberichte
und anschließende Diskussion
mit Gerhard Klas, Cordula Becker und Helmut Schmitt

Am 20. April 2017 um 18:00 Uhr
Fabrik K14, Lothringer Straße 64, 46045 Oberhausen

Nicht nur in Oberhausen macht der Möbelkonzern XXXL seit einiger Zeit negative Schlagzeilen. Mit seinen Methoden, „zu teure“ oder „renitente“ Beschäftigte und Betriebsräte los zu werden, nutzt XXXL rücksichtslos und unter Umgehung gesetzlicher und tariflicher Vorschriften seine Machtposition aus.

Ein Einzelfall ist das nicht. Vielmehr greifen immer mehr Unternehmen jeglicher Art und Größe auf solche Methoden zurück. Seit etwa fünfzehn Jahren breitet sich die systematische Bekämpfung von Betriebsräten und engagierten Gewerkschafter/innen auch in Deutschland zunehmend aus. Unterstützung garantiert ihnen ein Netzwerk aus Denkfabriken, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen und Detekteien.

Wie können wir uns gegen fragwürdige Abmahnungen, haltlose Kündigungen, Bossing und Mobbing zur Wehr setzen?

Gerhard Klas von Work-Watch (Köln) stellt die von Günter Wallraff mitgegründete Organisation vor, umreißt die Problematik „Union Busting“ und vermittelt Erfahrungen aus konkreten Fällen. Cordula Becker, Ex-Betriebsrätin von Ikea und Helmut Schmitt, Betriebsrat von Nora Systems, beide Mitglied im Mannheimer Komitee „Solidarität gegen Betriebsratsmobbing“, berichten aus eigener Erfahrung und stellen ihre Solidaritätsarbeit vor.

Wir freuen uns auf diesen Abend und laden Sie / Dich herzlich zur Teilnahme ein!

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg Club Oberhausen in Kooperation mit (Stand 28.03.2017):

Akuwill, IG BAU MEO, Arbeit und Leben Oberhausen und NGG Region Ruhrgebiet

 

Flashmob bei XXXL Rück in Oberhausen

Pressemitteilung von Akuwill und work-watch zum Flashmob am 3.12.2016 bei XXXL Rück in Oberhausen

Oberhausen, 3. Dezember 2016
Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür (AKUWILL), Postfach 10 01 25, 46001 Oberhausen, info@akuwill.de
work-watch e. V., Thebäerstr. 26, 50825 Köln, info@work-watch.de

 


Flashmob bei XXXL Rück in Oberhausen

Mehr als ein Dutzend gewerkschaftliche AktivistInnen und solidarische Betriebsräte, unter anderem von Bauhaus, demonstrierten am Samstag im Möbelhaus XXXL Rück in Oberhausen. Mit Parolen wie „Betriebsratsfresser XXXL“ und „XXXL – NICHT mein Möbelhaus“ begannen sie ihren Protest in der Cafeteria und zogen anschließend durch verschiedene Abteilungen des Möbelhauses, verteilten Flugblätter und hielten Plakate in die Luft. 2016-12-03 flashmob xxxl-rueck Foto:Privat

Damit haben sie die Kundschaft erneut auf die Machenschaften von XXXL aufmerksam gemacht:

XXXL packt einfach alle Beschäftigten einer übernommenen Filiale in verschiedene neu gegründete Gesellschaften. Servicegesellschaften heißen sie. Diese Gesellschaften erledigen alle anfallenden Arbeiten wie Verkauf, Betrieb des Restaurants, Lager oder Kundendienste. Die Servicegesellschaften haben kein eigenes Vermögen, aus dem z.B. die Löhne und Gehälter zahlen könnten. Sie haben nur Arbeitskräfte.

Das Geld bekommen die Servicegesellschaften monatlich von den sogenannten Betreibergesellschaften. Das ist die andere Sorte von Gesellschaften in den XXXL-Filialen. Sie besitzen Kapital und Vermögen und zahlen damit die Dienste der Servicegesellschaften. Verbunden sind Betreiber- und Servicegesellschaften durch sogenannte Dienstleistungsverträge. Die haben eine 14-tägige Kündigungsfrist.

Kündigt nun die Betreibergesellschaft einer Servicegesellschaft den Dienstleistungsvertrag, ist die Servicegesellschaft am Ende der zweiwöchigen Kündigungsfrist pleite, meldet Konkurs an und schmeißt ihre Beschäftigten auf die Straße.

Den Gekündigten bietet jetzt eine neue Servicegesellschaft von XXXL neue Arbeitsverträge an. Zu schlechteren Bedingungen. Wollen die Beschäftigten nicht arbeitslos werden, müssen sie dieses schlechtere Angebot annehmen. Bis auf die, die kein neues Beschäftigungsangebot erhalten haben. Die gucken komplett in die Röhre. Auffällig oft sind das gut bezahlte Beschäftigte mit langen Kündigungsfristen und aktive GewerkschafterInnen.

Bei der Übernahme von Rück-Oberhausen hat XXXL auf diese Weise den gesamten Betriebsrat vor die Tür gesetzt und über 60 MitarbeiterInnen gekündigt. Obwohl bisher alle Beschäftigten ihre Kündigungsschutzprozesse gewonnen haben, weigert sich XXXL, sie wieder einzustellen.

Der Geschäftsführung hat die Aktion natürlich nicht gefallen: Nach fünf Minuten fing einer der Führungskräfte an, den Protest mit seinem Smartphone abzufilmen und forderte die Beteiligten auf, das Haus zu verlassen. Er wies ihnen jedoch nicht den Weg zur Tür. So konnten die Protestierenden nur über Umwege Richtung Ausgang laufen, weil sie sich im Haus nicht auskannten. Dabei skandierten sie weiter Parolen. Mehrere KundInnen kamen auf sie zu, um ein Flugblatt zu ergattern und einige zeigten mit erhobenem Daumen ihre Sympathie für die Aktion. „Die trauen sich was!“, bemerkte einer der Kunden. Nachdem die Security anfing handgreiflich zu werden und die Protestierenden herumzuschubsen, verließen sie schließlich über den Kassenbereich das Gebäude.

In Oberhausen, und mittlerweile auch bundesweit, ist der betriebliche Konflikt bei XXXL immer wieder Thema, zuletzt in der Sendung Frontal21 (https://www.zdf.de/politik/frontal-21/die-tricks-der-moebelkette-xxxlutz-102.html).

„Der Flashmob in Oberhausen wird nicht die letzte Aktion gewesen sein“, so einer der Aktivisten.

XXXL Rück: Einzelhandel ohne Personal?

XXXL Rück:
Einzelhandel ohne Personal?

Durch die Übernahme der Möbelstadt Rück durch die XXXLutz-Gruppe verloren bis Oktober 2015 von ursprünglich 330 Beschäftigten 140 ihren Arbeitsplatz. Viele der KollegInnen haben sich gegen ihre Kündigung gewehrt, und die meisten bekamen vom Arbeitsgericht Oberhausen Recht. Da das Unternehmen gegen die Urteile Berufung einlegte, werden die Kündigungsschutzklagen seit Anfang August vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf verhandelt. Das Unternehmenskonstrukt von XXXL spielt in den Verfahren eine zentrale Rolle.

Die Möbelstadt Rück gehört seit Anfang 2014 zur stark expandierenden österreichischen XXXLutz-Gruppe. Die Unternehmensgruppe ist faktisch ein Konzern, tut aber alles, um diese Rechtsform und die damit verbundenen Rechtsfolgen, wie z. B. die Konzernhaftung, zu vermeiden. Sie übernimmt bestehende Möbelhäuser und spaltet die nach außen weiterhin einheitlichen Betriebe in mindestens fünf Gesellschaften auf, um aus der Tarifbindung auszubrechen und Lohndumping zu betreiben.

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Bericht von der Branchenkonferenz Einzelhandel in Oberhausen am 15.09.2016

Bericht von der Branchenkonferenz
Einzelhandel in Oberhausen am 15.09.2016

Die Folgen von Tarifflucht und Unternehmensaufspaltung auf Tariflandschaft und Betriebsratsarbeit!

Maurike Maaßen

Bevor die Konferenz begann, haben wir zuerst unsere Flyer an die Kollegen verteilt. Anwesend waren in erster Linie Vertrauensleute, Betriebsräte/innen, Tarifkommissionsmitglieder und natürlich die Kollegen/innen von Verdi. Mit einigen Kollegen/innen, die Akuwill noch nicht kannten und sehr interessiert waren, kam ich dann auch ins Gespräch. Im Laufe des Tages gewann der Inhalt des Flyers immer mehr an Bedeutung!

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Solidarität mit den KollegInnen von XXXL Rück in Oberhausen

Solidarität mit den KollegInnen von XXXL Rück in Oberhausen

Für Montag den 19. September 2016  ist die Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Oberhausen angesetzt, die schon zweimal verschoben wurde.
Es geht darum, ob der gewählte und ebenfalls entlassene Betriebsrat des Möbelhauses Rück weiterhin im Amt ist.
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Der neue Termin:

Montag, 19. September 2016
Beginn der Verhandlung: 10:30
Arbeitsgericht Oberhausen
Friedrich-List-Straße 18
46045 Oberhausen

Berufungsverfahren Kündigung XXXL Rück beim Landesarbeitsgericht in Düsseldorf

Solidarität mit den KollegInnen von XXXL Rück!

Die nächsten Berufungsverfahren finden statt:

Donnerstag, 1. September 2016
12:00 Uhr (= Beginn der Verhandlung)
Landesarbeitsgericht Düsseldorf
Ludwig-Erhard-Allee 21
40227 Düsseldorf
(Nähe Düsseldorf Hbf, Ausgang Ost/Oberbilk)

 

XXXL-RÜCK gewonnenes Verfahren beim Landesarbeitsgericht

XXXL-RÜCK gewonnenes Verfahren beim Landesarbeitsgericht

 

Am 30.8. fand eines von etlichen Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf statt.

Der klagende Kollege hat das Verfahren gewonnen und ist nicht gekündigt.

weiteres siehe Artikel in der WAZ Oberhausen.