Union-Buster Stölting Care Gelsenkirchen erneut vor Arbeitsgericht unterlegen

Union-Buster Stölting Care Gelsenkirchen
erneut vor Arbeitsgericht unterlegen

IG BAU gewinnt Klage gegen Hausverbot

erneut gewann die IG BAU ein Verfahren gegen Stölting Care vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen, dies­mal gegen ein aus­ge­spro­chens Hausverbot gegen Gewerkschaftssekretäre und “wei­te­re” ver­tre­ter der IG BAU.

Zum Artikel bei der IG BAU

Stölting Care Gelsenkirchen, Arbeitsgericht verbietet Austrittsprämie

Stölting Care Gelsenkirchen

Arbeitsgericht verbietet Austrittsprämie

Aktion vor dem Verhandlungstermin am 9.3.2016, Foto: Peter Köster

Aktion vor dem Verhandlungstermin am 9.3.2016, Foto: Peter Köster

 

Das Arbeitsgericht Gelsenkirchen hat am 9.3.2016 in einem Eilverfahren zuguns­ten der IG BAU ent­schie­den, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen kei­ne Prämien dafür anbie­ten dür­fen, dass sie aus der Gewerkschaft aus­tre­ten. Die Stölting Care & Service GmbH hat­te ihren Beschäftigten 50 Euro ver­spro­chen, falls sie die Mitgliedschaft in der IG BAU kün­di­gen.

Dazu wur­de den MitarbeiterInnen eine vor­for­mu­lier­te Austrittserklärung über­reicht. Die Richter spra­chen von einem “mas­si­ven  Verstoß gegen das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit”.

Im Verhandlungssaal, Foto: Peter Köster

Im Verhandlungssaal, Foto: Peter Köster

Selten hat es im Gelsenkirchener Arbeitsgericht einen so vol­len Saal bei einer Verhandlung  gege­ben. Viele Kolleginnen und Kollegen pro­tes­tier­ten vor dem Arbeitsgericht gegen die Praktiken ihres Arbeitgebers - und beglei­te­ten die Verhandlung. Es gab Applaus als Richterin Ulrike Groeger der IG BAU in allen Punkten recht gab.

 

Union-Busting bei Stölting Care

Union-Busting bei Stölting Care 

Informationsflugblatt der IG BAU für die KollegInnen bei Stölting

Informationsflugblatt der IG BAU für die KollegInnen bei Stölting

Die Stölting Services Group in der Emscher-Lippe Region versucht seit einiger Zeit aktiv, die zuständige Gewerkschaft IG BAU aus dem Betrieb zu drängen. So zahlt das Unternehmen Kopfprämien von 50,- Euro für einen nachgewiesen Gewerkschaftsaustritt und erteilte der zuständigen Gewerkschaft IG BAU Hausverbot. Das Hausverbot wurde am 25.2.2016 ausgesprochen.

Das Unternehmen will damit wohl eine Betriebsratsgründung von Mitgliedern der IG BAU verhindern.

Die Gewerkschaft geht dagegen rechtlich vor.

Der Termin des Eilverfahrens ist am 9.3.2016 um 13:45 Uhr beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen (45886 Gelsenkirchen, Bochumer Str. 86) Saal 307.

Zeigen wir durch unsere Solidarität mit den KollegInnen am 9.3.2016 den Gewerkschaftsbekämpfern, was wir von solch einem Vorgehen halten!

 

 

Freitag, der 13.: Aktionen gegen BR-Mobbing und Lohndumping in Mülheim

Freitag, der 13.: Mülheim /Ruhr
Aktionen gegen BR-Mobbing und Lohndumping
aktion./.arbeitsunrecht rief für Freitag, den 13. November 2015 bundesweit zu Protest-Aktionen vor Filialen des Textil-Discounters KiK auf unter dem Motto:

 Gegen die Maßregelung von Streikenden, Schluss mit der Zermürbung von Betriebsratsmitgliedern, Gegen Hungerlöhne in Deutschland und Asien, Für Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt, Für Tarifverträge, Für fai­re und siche­re Arbeitsplätze

Kundgebung am 13.11.2015 in Muelheim/Ruhr

Kundgebung am 13.11.2015 in Muelheim/Ruhr

Es gab in Mülheim eine Kundgebung von strei­ken­den KollegInnen vom KiK-Zentrallager in Bönen vor der Tengelmann Hauptverwaltung an der Wisollstraße und danach eine kur­ze Demo zu einer nahe gele­ge­nen KiK-Filliale. Dort fand eben­falls eine Kundgebung statt. Insgesamt waren ca. 70-80 TeilnehmerInnen vor Ort, ein grö­ße­rer Teil kam aus Bönen.

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Freitag, der 13.: Aktionen gegen BR-Mobbing und Lohndumping in Oberhausen

Freitag, der 13.: Oberhausen
Aktionen gegen BR-Mobbing und Lohndumping

Schwarzer Freitag bei KiK in Sterkrade

Protestaktion in Oberhausen Sterkrade vor der KiK Filliale am 13.11.2015

Protestaktion in Oberhausen Sterkrade vor der KiK Filliale am 13.11.2015

 Auch in Oberhausen hat sich eine Gruppe von ver.di-Mitgliedern, dem Aktionskreis AKUWILL und Verbündeten am 13. November zu einer Aktion zusam­men­ge­fun­den, zu der ver.di auf­ge­ru­fen hat­te. Unser Ziel war die KiK-Filiale in Sterkrade.
Einige Kollegen haben sogar in der­sel­ben beim Filialleiter und den KiK-KollegInnen die Proteste zum „Schwarzen Freitag” und ihren Hintergrund bekannt gemacht. Vielleicht haben sogar eini­ge KollegInnen erst­mals durch die dort auch ver­teil­ten Flugblätter vom BR-Mobbing in ihrer Firma erfah­ren.
Viele BesucherInnen des Einkaufzentrums am „Sterkrader Tor“ waren inter­es­siert an unse­rem Protest und auch empört über die Behandlung des KiK-Personals.
Nach einer Stunde waren sämt­li­che Flugblätter an die vor­bei­kom­men­den Menschen ver­teilt.

zum Aufruf von aktion./.arbeitsunrecht

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 in Essen vor dem Sheraton Hotel

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen gegen ein Seminar mit Jan Tibor Lelley

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen gegen ein Seminar mit Jan Tibor Lelley

Eigentlich ist ja Freitag, der 13. der Aktionstag gegen Unrechtsanwälte und BR-Mobber.

In Essen schlug es dies­mal aber schon am 12. November 13:
Der „Rechtsanwalt“ Jan Tibor Lelley hielt an die­sem Donnerstag im Sheraton einen Vortrag zum Thema „Arbeitnehmerdatenschutz“ – bzw. zu dem, was er aus die­sem Thema gemacht hat. Seine Wortwahl ist weni­ger plump als die von bekann­te­ren Mobbing-Anwälten wie Helmut Naujoks oder Dirk Schreiner.

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Pressemitteilung von Akuwill zur Protestaktion am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen

Akuwill-Protestaktion-Essen-12-11-2015

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen gegen ein Seminar mit Jan Tibor Lelley

Pressemitteilung von Akuwill zur Protestaktion am 12.11.2015
vor dem Sheraton Hotel in Essen

Betriebsrätemobbing nimmt zu!

Die Dunkelziffer ist nach Auffassung des Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür, kurz AKUWILL, der sich vor gut einem Jahr gebil­det hat, höher als das, was in der Öffentlichkeit bekannt wird. Dabei ist das bereits bekannt gewor­de­ne schlimm genug sich dage­gen zu weh­ren. Betroffene Betriebsräte, akti­ve Gewerkschafter und Bürger aus den drei MEO-Städten haben am Donnerstag, den 12.11.15 vor dem Essener Sheraton-Hotel demons­triert.

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