Freitag der 13 bei Real in Essen

Freitag, 13. Juli 2018 – Schwarzer Freitag für Real!
Am Freitag, 13.07.18
um 10:00 Uhr

vor dem Real-Markt Haedenkampstraße 21, 45143 Essen-Altendorf

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lie­be Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
eure Unterstützung wird gebraucht!
Am Freitag, den 13. Juli wer­den wir um 10.00 Uhr vor dem Real Markt auf der Haedenkampstraße in Essen-Altendorf auf die men­schen­feind­li­chen Machenschaften der Geschäftsführung von Real/Metro auf­merk­sam machen. Der Schwarze Freitag ist ein Aktionstag gegen Arbeitsunrecht und Union Busting (Gewerkschaftsbekämpfung). Real wur­de von der Aktion ./. Arbeitsunrecht für die­sen Schwarzen Freitag als ein Beispiel für beson­ders üble „Arbeitgeber“ nomi­niert.

Die Filiale ist gut mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln zu errei­chen. (Zum Beispiel vom S-Bahnhof Essen-West mit ca. 10 Minuten Fußweg.)
Wir wol­len den Kolleginnen und Kollegen von Real zei­gen, dass sie nicht allein sind, aber auch die Öffentlichkeit über die Methoden der Geschäftsleitung von Real auf­klä­ren.
Wir wer­den Plakate von der Aktion ./. Arbeitsunrecht erhal­ten, aber auch sel­ber eini­ge fer­ti­gen. Z.B.: Jeden Tag hier hin – dann das Bild einer Lohntüte – und doch nichts mehr drin! ODER: Wichtiger denn je – jetzt die AVE! Denn all­ge­mein­ver­bind­li­che Tarifverträge wür­den so man­che Willkürmaßnahme zu Lasten der Beschäftigten ver­hin­dern! ODER: Überleben mit Lohndumping und Altersarmut? Die REALität zeigt Ihnen hier, wie es geht!
Setzt eure eige­nen Ideen ruhig um und bringt Plakate mit, euren Ideen sind kei­ne Grenzen gesetzt (nur bit­te kei­ne Beleidigungen, damit wäre nie­man­dem gedient).

Worum geht es eigent­lich?
Ver.di hat dazu einen klei­nen Film erstellt, sie­he die Links unten. Kurz:
Real, wie wir es kann­ten, gibt es nicht mehr. Die Gebäude und das Inventar sind noch Real, aber die Beschäftigten wur­den in eine Gesellschaft aus­ge­glie­dert, wel­che vor kur­zem sin­ni­ger­wei­se in Real GmbH umbe­nannt wur­de – vor­her war es die Metro Services. Diese Gesellschaft hat einen Tarifvertrag mit der gel­ben Pseudo-Gewerkschaft DHV abge­schlos­sen, der sehr vie­le Verschlechterungen beinhal­tet: Es gibt kei­ne Nachtzuschläge mehr, viel weni­ger Urlaubs- und Weihnachtsgeld und je nach Eingruppierung bis zu 600 Euro weni­ger Gehalt.

Jetzt gibt es zwar eine Gesamtzusage von der Geschäftsleitung, dass sich nichts ändern wird für die Beschäftigten, aber ers­tens haben sie noch kein Versprechen wirk­lich gehal­ten und zwei­tens gilt dies nicht für Neueinstellungen. Alle zur Zeit befris­te­ten Verträge sol­len aus­lau­fen, den Kolleginnen und Kollegen wird dann die Wiedereinstellung zu den neu­en Bedingungen ange­bo­ten. Das heißt, es wird eine Zweiklassen-Gesellschaft im Betrieb geschaf­fen, und die Beschäftigten zwei­ter Klasse steu­ern ohne Umwege in die Altersarmut!

Dies alles muss an die Öffentlichkeit gebracht wer­den!
Bitte kommt vor­bei und unter­stützt uns und die Kolleginnen und Kollegen von Real!

Hier ist der Film von ver.di den ihr ger­ne auf Euren Facebookseiten tei­len oder ihn per Mail wei­ter ver­brei­ten könnt, damit mög­lichst vie­le Menschen erfah­ren, was bei Real pas­siert:
Facebook: https://www.facebook.com/verdi/videos/10155834196688583/
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=V7dzUKvNePU (höhe­re Auflösung/Qualität)
Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür (AKUWILL)
Email: Kontaktformular
Netz: www.akuwill.de

Schwarzer-Freitag für H&M

Schwarzer-Freitag für H&M

Es naht der nächste ” Schwarze-Freitag “, der bundesweite Aktionstag gegen Feinde gewerkschaftlicher Organisierung und Freunde der Lohndrückerei.

Auch AKUWILL ruft auf zur Kundgebung gegen Betriebsrats-Mobbing und miese Arbeitsbedingungen bei H&M:

Freitag, 13.10.2017
ab 16:00
vor H&M
Limbecker Str. 34
in Essen-Stadtmitte

Seit der Jahrtausendwende grei­fen immer mehr Unternehmen, egal ob klein oder groß, zu Union-Busting - zu Methoden der Gewerkschaftsbekämpfung.

H&M ist eines von ihnen.
Die Geschäftsleitung geht gezielt gegen enga­gier­te GewerkschafterInnen und Betriebsräte vor:
Von Interessenvertretungen der Beschäftigten unge­stört, las­sen sich schlech­te­re Arbeitsbedingungen leich­ter durch­set­zen.

So wer­den Betriebsratsmitglieder mit Kündigungen drang­sa­liert, die unter faden­schei­ni­gen Vorwürfen erfol­gen.

Bereits 2015 hat das Bundesarbeitsgericht zuguns­ten von Damiano Q., Betriebsratsvorsitzender bei H&M in Trier, ent­schie­den, der gleich von meh­re­ren Kündigungsversuchen betrof­fen war.

Ende September 2017 wur­de die Kündigung von Lukasz C., BR-Mitglied bei H&M in Leverkusen, vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf abge­wie­sen.

In Bonn und in Tübingen lau­fen aktu­ell Kündigungsverfahren. Hier sind jeweils Gesamtbetriebsratsmitglieder betrof­fen.

Mit halt­lo­sen Vorwürfen und dar­aus abge­lei­te­ten juris­ti­schen Maßnahmen sol­len akti­ve BR-Mitglieder zer­mürbt wer­den.

Zeigen wir am Freitag der Geschäftsleitung von H&M laut und deut­lich, was wir von ihren Methoden hal­ten!
Und nicht zuletzt: Machen wir öffent­lich, wie aus Profitgründen gezielt enga­gier­te KollegInnen fer­tig gemacht wer­den!

Hier fin­det Ihr wei­te­re Infos:

Von der Initiative Work Watch: http://www.work-watch.de/?s=H%26M
Von ver.di: http://shortlinks.de/wc06
Weiteres zu H&M und zum “Schwarzen Freitag” von der Aktion ./. Arbeitsunrecht: https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter