Schwarzer-Freitag für H&M

Schwarzer-Freitag für H&M

Es naht der nächste ” Schwarze-Freitag “, der bundesweite Aktionstag gegen Feinde gewerkschaftlicher Organisierung und Freunde der Lohndrückerei.

Auch AKUWILL ruft auf zur Kundgebung gegen Betriebsrats-Mobbing und miese Arbeitsbedingungen bei H&M:

Freitag, 13.10.2017
ab 16:00
vor H&M
Limbecker Str. 34
in Essen-Stadtmitte

Seit der Jahrtausendwende grei­fen immer mehr Unternehmen, egal ob klein oder groß, zu Union-Busting - zu Methoden der Gewerkschaftsbekämpfung.

H&M ist eines von ihnen.
Die Geschäftsleitung geht gezielt gegen enga­gier­te GewerkschafterInnen und Betriebsräte vor:
Von Interessenvertretungen der Beschäftigten unge­stört, las­sen sich schlech­te­re Arbeitsbedingungen leich­ter durch­set­zen.

So wer­den Betriebsratsmitglieder mit Kündigungen drang­sa­liert, die unter faden­schei­ni­gen Vorwürfen erfol­gen.

Bereits 2015 hat das Bundesarbeitsgericht zuguns­ten von Damiano Q., Betriebsratsvorsitzender bei H&M in Trier, ent­schie­den, der gleich von meh­re­ren Kündigungsversuchen betrof­fen war.

Ende September 2017 wur­de die Kündigung von Lukasz C., BR-Mitglied bei H&M in Leverkusen, vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf abge­wie­sen.

In Bonn und in Tübingen lau­fen aktu­ell Kündigungsverfahren. Hier sind jeweils Gesamtbetriebsratsmitglieder betrof­fen.

Mit halt­lo­sen Vorwürfen und dar­aus abge­lei­te­ten juris­ti­schen Maßnahmen sol­len akti­ve BR-Mitglieder zer­mürbt wer­den.

Zeigen wir am Freitag der Geschäftsleitung von H&M laut und deut­lich, was wir von ihren Methoden hal­ten!
Und nicht zuletzt: Machen wir öffent­lich, wie aus Profitgründen gezielt enga­gier­te KollegInnen fer­tig gemacht wer­den!

Hier fin­det Ihr wei­te­re Infos:

Von der Initiative Work Watch: http://www.work-watch.de/?s=H%26M
Von ver.di: http://shortlinks.de/wc06
Weiteres zu H&M und zum “Schwarzen Freitag” von der Aktion ./. Arbeitsunrecht: https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter

Videodokumentation der Veranstaltung gegen BR-Mobbing am 20.04.2017 in Oberhausen

Videodokumentation der Veranstaltung:

Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten
Wie können wir uns dagegen wehren?

am 20.4.2017 in Oberhausen

 

 

Wenn jemand diesen Film in HD Qualität auf DVD oder einem Stick haben möchte so ist das möglich, gegen Erstattung der Versand und Materialkosten.

Wendet Euch dafür bitte an Akuwill über das Kontaktformular.

Veranstaltung Mobbing von Betriebsräten und engagierten Beschäftigten

Mobbing von Betriebsräten und   

BR-Mobbing Veranstaltung 20.4.2017 in Oberhausen

Das Veranstaltungsflugblatt zum Download

engagierten Beschäftigten

Wie können wir uns dagegen wehren?

Hintergründe, Erfahrungsberichte
und anschließende Diskussion
mit Gerhard Klas, Cordula Becker und Helmut Schmitt

Am 20. April 2017 um 18:00 Uhr
Fabrik K14, Lothringer Straße 64, 46045 Oberhausen

Nicht nur in Oberhausen macht der Möbelkonzern XXXL seit eini­ger Zeit nega­ti­ve Schlagzeilen. Mit sei­nen Methoden, „zu teu­re“ oder „reni­ten­te“ Beschäftigte und Betriebsräte los zu wer­den, nutzt XXXL rück­sichts­los und unter Umgehung gesetz­li­cher und tarif­li­cher Vorschriften sei­ne Machtposition aus.

Ein Einzelfall ist das nicht. Vielmehr grei­fen immer mehr Unternehmen jeg­li­cher Art und Größe auf sol­che Methoden zurück. Seit etwa fünf­zehn Jahren brei­tet sich die sys­te­ma­ti­sche Bekämpfung von Betriebsräten und enga­gier­ten Gewerkschafter/innen auch in Deutschland zuneh­mend aus. Unterstützung garan­tiert ihnen ein Netzwerk aus Denkfabriken, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen und Detekteien.

Wie kön­nen wir uns gegen frag­wür­di­ge Abmahnungen, halt­lo­se Kündigungen, Bossing und Mobbing zur Wehr set­zen?

Gerhard Klas von Work-Watch (Köln) stellt die von Günter Wallraff mit­ge­grün­de­te Organisation vor, umreißt die Problematik „Union Busting“ und ver­mit­telt Erfahrungen aus kon­kre­ten Fällen. Cordula Becker, Ex-Betriebsrätin von Ikea und Helmut Schmitt, Betriebsrat von Nora Systems, bei­de Mitglied im Mannheimer Komitee „Solidarität gegen Betriebsratsmobbing“, berich­ten aus eige­ner Erfahrung und stel­len ihre Solidaritätsarbeit vor.

Wir freu­en uns auf die­sen Abend und laden Sie / Dich herz­lich zur Teilnahme ein!

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg Club Oberhausen in Kooperation mit (Stand 28.03.2017):

Akuwill, IG BAU MEO, Arbeit und Leben Oberhausen und NGG Region Ruhrgebiet

 

Union-Buster Stölting Care Gelsenkirchen erneut vor Arbeitsgericht unterlegen

Union-Buster Stölting Care Gelsenkirchen
erneut vor Arbeitsgericht unterlegen

IG BAU gewinnt Klage gegen Hausverbot

erneut gewann die IG BAU ein Verfahren gegen Stölting Care vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen, dies­mal gegen ein aus­ge­spro­chens Hausverbot gegen Gewerkschaftssekretäre und “wei­te­re” ver­tre­ter der IG BAU.

Zum Artikel bei der IG BAU

Stölting Care Gelsenkirchen, Arbeitsgericht verbietet Austrittsprämie

Stölting Care Gelsenkirchen

Arbeitsgericht verbietet Austrittsprämie

Aktion vor dem Verhandlungstermin am 9.3.2016, Foto: Peter Köster

Aktion vor dem Verhandlungstermin am 9.3.2016, Foto: Peter Köster

 

Das Arbeitsgericht Gelsenkirchen hat am 9.3.2016 in einem Eilverfahren zuguns­ten der IG BAU ent­schie­den, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen kei­ne Prämien dafür anbie­ten dür­fen, dass sie aus der Gewerkschaft aus­tre­ten. Die Stölting Care & Service GmbH hat­te ihren Beschäftigten 50 Euro ver­spro­chen, falls sie die Mitgliedschaft in der IG BAU kün­di­gen.

Dazu wur­de den MitarbeiterInnen eine vor­for­mu­lier­te Austrittserklärung über­reicht. Die Richter spra­chen von einem “mas­si­ven  Verstoß gegen das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit”.

Im Verhandlungssaal, Foto: Peter Köster

Im Verhandlungssaal, Foto: Peter Köster

Selten hat es im Gelsenkirchener Arbeitsgericht einen so vol­len Saal bei einer Verhandlung  gege­ben. Viele Kolleginnen und Kollegen pro­tes­tier­ten vor dem Arbeitsgericht gegen die Praktiken ihres Arbeitgebers - und beglei­te­ten die Verhandlung. Es gab Applaus als Richterin Ulrike Groeger der IG BAU in allen Punkten recht gab.

 

Union-Busting bei Stölting Care

Union-Busting bei Stölting Care 

Informationsflugblatt der IG BAU für die KollegInnen bei Stölting

Informationsflugblatt der IG BAU für die KollegInnen bei Stölting

Die Stölting Services Group in der Emscher-Lippe Region versucht seit einiger Zeit aktiv, die zuständige Gewerkschaft IG BAU aus dem Betrieb zu drängen. So zahlt das Unternehmen Kopfprämien von 50,- Euro für einen nachgewiesen Gewerkschaftsaustritt und erteilte der zuständigen Gewerkschaft IG BAU Hausverbot. Das Hausverbot wurde am 25.2.2016 ausgesprochen.

Das Unternehmen will damit wohl eine Betriebsratsgründung von Mitgliedern der IG BAU verhindern.

Die Gewerkschaft geht dagegen rechtlich vor.

Der Termin des Eilverfahrens ist am 9.3.2016 um 13:45 Uhr beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen (45886 Gelsenkirchen, Bochumer Str. 86) Saal 307.

Zeigen wir durch unsere Solidarität mit den KollegInnen am 9.3.2016 den Gewerkschaftsbekämpfern, was wir von solch einem Vorgehen halten!

 

 

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 in Essen vor dem Sheraton Hotel

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen gegen ein Seminar mit Jan Tibor Lelley

Protestaktion von Akuwill am 12.11.2015 vor dem Sheraton Hotel in Essen gegen ein Seminar mit Jan Tibor Lelley

Eigentlich ist ja Freitag, der 13. der Aktionstag gegen Unrechtsanwälte und BR-Mobber.

In Essen schlug es dies­mal aber schon am 12. November 13:
Der „Rechtsanwalt“ Jan Tibor Lelley hielt an die­sem Donnerstag im Sheraton einen Vortrag zum Thema „Arbeitnehmerdatenschutz“ – bzw. zu dem, was er aus die­sem Thema gemacht hat. Seine Wortwahl ist weni­ger plump als die von bekann­te­ren Mobbing-Anwälten wie Helmut Naujoks oder Dirk Schreiner.

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